Start  Fakten  Verkehr  Stellungnahmen  Geschichte  Bildergallerie 
Bild eines Druckers

Die Alternativen: Stadt der kurzen Wege!

Bild: Uwe Viehmann

Vor der Automobilisierung unserer Gesellschaft war es das Ziel der Städteplaner, Wege so kurz wie möglich zu halten. Die Baustruktur war kompakt. Die verschiedenen Funktionen wie Arbeiten, Wohnen, Einkaufen…waren gemischt. Denn weite Wege zurückzulegen war ohne Auto mühsam und teuer.

Die Stadtplanung der letzten 60 Jahre war und ist bis heute von der billigen, einfachen Mobilität mit dem Auto geprägt. Das Wohnen im Einfamilienhaus im Grünen weit entfernt von Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten und Schulen wurde ebenso zum Leitbild wie die Gewerbegebiete weit außerhalb der Stadt. Das Ergebnis: Wir brauchen für fast alle Wege das Auto.

Eine Stadtplanung im Sinne einer Stadt der kurzen Wege setzt auf:

  • Nutzungsmischung (also Arbeiten, Wohnen, Einkaufen, Soziale Infrastrukturen etc.) in gemischten Gebieten
  • Kompakte Stadt (Höhere bauliche Dichte: Mehrfamilienhäuser, Reihen- und Einfamilienhäuser)

Für Immenstadt würde das Leitbild der Stadt der kurzen Wege bedeuten, keine weiteren Baugebiete in den kleinen Ortsteilen zu genehmigen und stattdessen den Aufbau von Einkaufsmöglichkeiten und anderen kleinstrukturierten Infrastruktureinrichtungen in den größeren Ortsteilen zu fördern (z.B. Dorfläden).

Von Thomas Frey